Viele Studierende engagieren sich im AStA. Doch was genau machen wir eigentlich, und wie kannst Du mitmachen? In dieser Woche stellen wir Dir vier unserer Referent*innen vor, die gemeinsam mit dem restlichen Team dafür sorgen, dass Du dich in Deinem Studium an der Hochschule wohl fühlst!
Den Anfang macht Sophie, Teamleiterin des Medienressorts.

Wer bist du?

Sophie Peschke, 26, Master Fernsehjournalismus, 4. Semester

Was genau sind deine Aufgaben beim AStA?

Als Teamleiterin des Medienressorts kümmere ich mich um die Koordination von Ressorttreffen, die Organisation der Erstellung des Studi-Planers sowie der Erstsemesterbegrüßungen. Ich unterstütze meine mir zugeordneten Referent*innen der Referate Redaktion, Design und Öffentlichkeitsarbeit, sowie die dazugehörigen Hilfskräfte wo ich nur kann. Ein weiterer Teil meiner Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen, dem Hochschulpräsidium und dem Studentenwerk. Vor allem wenn es Probleme an der Hochschule gibt ziehen wir im Idealfall alle an einem Strang, um die Situation zugunsten der Studierenden zu verbessern.

Welche (besonderen) Herausforderungen hast du in deinem Arbeitsalltag?

Die spannende Herausforderung der Teamleiterstelle ist es, ein Medienteam zu leiten und die Referent*innen möglichst gut zu unterstützen. Dafür organisiere ich zum Beispiel Schulungen wie eine Wordpress-Schulung und überlege mir, vor allem zu Beginn der Legislatur, teambildende Treffen. Ich leite nicht zum ersten Mal ein Team, sondern hab zum Beispiel während meines Bachelors schon einen Fachschaftsrat als Vorsitzende und auch das Campusradio als Sendeleitung geleitet. Das hat es sicherlich etwas einfacher gemacht. Herausgefordert hat mich meine Wahl zur Teamleiterin im AStA trotzdem. Ich arbeite jetzt mit vier männlichen Studenten zusammen im Vorstand und lerne dabei immer wieder mich als Studentin durchzusetzen und für meine Standpunkte einzustehen.

Wieso hast du dich für ein Engagement im AStA entschieden?

Teil des AStA zu sein, ermöglicht es mir wirklich etwas an der Hochschule zu verändern. Als AStA-Referent*in taucht man noch einmal tiefer in das Hochschulleben ein und schaut quasi hinter die Kulissen zum Beispiel in Gesprächen mit dem Hochschulpräsidium, Kooperationspartner*innen der Hochschule aber auch in der Klärung verschiedenster Probleme der verschiedensten Studierenden. Dazu ist ein AStA-Referat ja noch ein studentischer Nebenjob, der es einem ermöglicht im eigenen Fachgebiet Erfahrungen zu sammeln. Und nicht zuletzt arbeitet man in einem tollen Team aus rund 30 engagierten Studierenden und vernetzt sich somit ideal. Der AStA bietet einem definitiv ein tolles Netzwerk für die Zukunft und zwar aus Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen. So blickt man über den Tellerrand des eigenen Studiengangs, der eigenen Fakultät und sogar des eigenen Standorts hinaus.

Gibt es eine besondere Erinnerung/ein besonderes Erlebnis, das du mit deiner Zeit beim AStA verbindest?

Besonders in Erinnerung bleibt mir sicherlich mein Engagement hinsichtlicher der Mensa „Große Pause“ am Standort Expo Plaza. Die Mensa war für etwa ein Jahr lang kaputt und da es an der Expo ansonsten keine Supermärkte oder Restaurants gibt, waren die Studierenden dort wortwörtlich am verhungern. Zusammen mit dem Hochschulpräsidium und dem Studentenwerk habe ich mich dafür stark gemacht, dass die Mensa möglichst schnell wieder öffnet. Allerdings haben sich die Reparaturen als schlimmer entpuppt als zunächst gedacht, sodass wir dafür sorgen mussten, dass es eine Interimslösung gab: Zuerst einen Foodtruck, dann eine Suppenküche. Gleichzeitig haben wir Druck gemacht, dass die Mensareparaturen so schnell wie möglich voranschreiten. In einer Vollversammlung haben wir die Studierenden der Fakultät III informiert und ich habe eine Rede vor rund 400 Studierenden gehalten.

Hast du deinen Tipp für Studierende, die sich bewerben möchte, aber unsicher sind?

Das, was das eigene Studium bereichert, sind auch die Kontakte, die man während des Studiums knüpft. Als AStA-Referent*in oder auch als Hilfskraft lernt man neue Studierende aus anderen Fakultäten kennen und beschäftigt sich mit Hochschulthemen, die über die eigene Fakultät hinausgehen. Man lernt neue Menschen kennen, erweitert somit sein Netzwerk und wächst ganz nebenbei noch über sich selbst hinaus! Und für das Ehrenamt gibt’s sogar noch ein bisschen Kohle – das ist ein Nebenjob, der einem so viel mehr für die Zukunft bringt, als zum Beispiel in einer Bar zu arbeiten. Ich bin jetzt seit zwei Jahren im AStA und hätte es auf jeden Fall wieder so gemacht, stünde ich nochmal am Anfang meines Studiums!

Sophie sorgt zusammen mit dem gesamten Medienteam des AStA dafür, dass Studierende, vor allem neue Studierende, über AStA-Themen wie z.B. das Beratungs- und Veranstaltungsangebot informiert sind – digital mithilfe des AStA-Newsletters und den Social Media Kanälen, aber auch analog durch Präsenz bei Ersti-Begrüßungen.