Wir waren zu Gast bei Ernst.FM – dem einzigen studentischen Radiosender Hannovers. Beim Interview trafen wir den 1. Vorsitzenden Gregor und die Teamleiter*innen Anna, Marco und Tim:

AStA: Ihr seid Teil des Teams von Ernst.FM.
Wieviele seid Ihr insgesamt und wie lange gibt’s Euch schon?

Ernst.FM: Begonnen hat das Projekt eines unabhängigen, studentischen Radiosenders 2010. Es entstand im Rahmen eines studentischen Seminars an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Wir haben knapp 100 Mitglieder. Circa 20 – 30 davon gehören zum aktiven Kern, sie planen und gestalten das Programm. Im Oktober 2014 ging Ernst.FM dann erstmals on Air.

AStA: Wie kann man Euch empfangen?

Ernst.FM: Der Sender ist ein reines Internet-Format. Über unsere Website ernst.fm könnt ihr unsere Musik streamen oder weitere Formate als Podcast on demand abrufen.

AStA: Was für Musik spielt Ihr und was sind das für weitere Formate?

Ernst.FM: Hier ein Schnitt durch unser Programm: Wenn ihr Lust auf einen bunten und chilligen Indie-Elektro-Mischmasch zum entspannten Lernen, Arbeiten, Freizeitgenießen und Seele baumeln lassen habt, schaltet den Musik-Stream ein. Habt ihr Bock auf DIE Musiksendung, wenn’s um House und Techno geht? Dann müsst ihr Friday Night Jamboree gehört haben: Da bekommt ihr alles von Neuveröffentlichungen, über Interviews, bis hin zu DJ-Mixes.
Etwas zum Zurücklehnen und gespannt Zuhören findet ihr in den Talk-Formaten von Ernst.FM. Backstage ist ein Interviewformat mit Künstlerinnen und Künstlern, die sich nach Hannover verirrt haben um hier ihre Musik zum Besten zu geben. Wenn Ihr Bock auf Gespräche mit interessanten Menschen habt, versucht’s mit Lauschig. Seit kurzem bietet Ernst.FM euch mit Reflektor die Möglichkeit, über aktuelle Themen aus Kultur und Politik zu diskutieren.

AStA: Solch ein breites Angebot will gut organisiert sein…

Ernst.FM: Wir haben keine festen Studiozeiten, sondern sind in kleinen Teams organisiert. Diese arbeiten an den unterschiedlichen Sendeformaten. Die Teams treffen sich etwa einmal pro Woche oder nach Bedarf. So baut sich schnell ein gemeinschaftliches Gefühl auf, das den Austausch und die effektive Arbeit ermöglicht. Ein großes team-übergreifendes Treffen, findet jeden Monate statt. So sind wir auch außerhalb der Arbeitsgruppen vernetzt.

AStA: Wie finanziert sich Ernst.FM?

Ernst.FM: Über Mitgliedsbeiträge und Gelder, die über die HMTMH, im Speziellen über das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, bezogen werden. Ab und an schmeißen wir auch mal eine Party, die für uns eine kleine Einnahmequelle darstellt.

AStA: Wir hörten vom Goldenen Ernst. Was ist das?

Ernst.FM: Der Goldene Ernst ist ein Preis unseres Radiosenders für soziales, kulturelles und ökologisches Engagement in der Region Hannover. Der Preis über 1.000 € wird mit Unterstützung der Hannoverschen Volksbank verliehen. Die Verleihung wird außerdem von Kuratorinnen und Kuratoren von Ernst.FM unterstützt. Das sind ehemalige aktive Mitglieder, die nicht mehr studieren, aber dem Sender weiterhin beratend zur Seite stehen.

AStA: Was habt Ihr für Visionen, Vorhaben und Ziele?

Ernst.FM: Vor einiger Zeit haben wir unseren geplanten Relaunch umgesetzt. Aktuell feilen wir noch an der Detailarbeit diesbezüglich. Eines unserer Hauptziele ist die Erweiterung der Redaktionen. Wir sind also auf der Suche nach neuen Mitgliedern, die Lust haben sich regelmäßig bei Ernst.FM zu engagieren. Auch die Umgestaltung unserer Homepage gemäß des Relaunches steht noch auf dem Plan. Insgesamt wünschen wir uns einen noch stärkeren Austausch innerhalb der Teams und mit den Studierenden Hannovers.

AStA: Wie erreichen Euch unsere Studis?

Natürlich in erster Linie über unsere Homepage: ernst.fm. Nach vorheriger Absprache auch gern in unserem Studio am Campus in der Bismarckstraße.

AStA: Wer wirkt bereits bei Euch mit?
Und wer kann sich alles bei Euch engagieren?

Leute, die Lust auf journalistisches und redaktionelles Arbeiten im Team haben. Bei uns bringen aktuell Studis der HsH, der LUH, der Uni Hildesheim und der HMTMH ihre Ideen ein. Aber egal was ihr studiert, ob Jura, BWL, Maschinenbau, „irgendwas mit Medien“ oder aber, wenn ihr keine Studierenden seid: Wer Bock hat sich zu engagieren, ist herzlich eingeladen. Helfende Hände sind immer gern gesehen. Und dabei kann man auch noch richtig viel lernen.

Schreibt uns einfach unter: mf.ts1513176130nre@f1513176130uakco1513176130b1513176130

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