Die Mensa „Große Pause“ hat wieder einen geschlossenen Boden. Keine offenen Versorgungsschächte mehr, dafür Fliesen- und Bodenleger, die mit Hochdruck daran arbeiten, dass auf den schwarzen Gussasphalt wieder ein ansehnlicher Bodenbelag kommt. 

In Rahmen der mittlerweile gewohnten Mensabegehung am Mittwochmorgen prüfte Hochschulpräsident Josef von Helden gemeinsam mit Vertreter*innen des Studentenwerks und des HsH-Gebäudedezernats, des HsH-Personalrats, der Musikhochschule und studentischen Vertreter*innen des AStA der HsH wieder den Baufortschritt im Mensagebäude. Diesen Mittwoch wohnten außerdem gleich zwei Vertreter des Wissenschaftsministeriums der Begehung bei. 

Wie auch vor zwei Wochen teilte der zuständige Architekt Lewe Ketelsen vom Architekturbüro „Schulz und Partner“ gute Nachrichten mit: Der aufgestellte Terminplan sei zu halten. Die Übergabe des sanierten Gebäudes an das Studentenwerk könne zum 11. Februar realisiert werden. Nach der Übergabe benötigt das Studentenwerk wie angekündigt rund drei Wochen zur Reinigung und Reinstallation der Geräte. Ein konkreter Wiedereröffnungstermin für die Mensa an der Expo Plaza kann jedoch noch nicht mitgeteilt werden.

„Noch kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, ob die Geräte den Winterschlaf überlebt haben“, so Konrad Deister, Teamleiter des HsH-Baumanagements. Erst wenn die Übergabe durch das Architektenbüro geschehen sei, also unter anderem das Trinkwasser beprobt und die Lüftung vorbereitet sei, könnte überprüft werden, inwiefern die Geräte noch funktionstüchtig seien. Erst dann kann ein fester Termin für die Wiedereröffnung der Mensa „Große Pause“ bekanntgegeben werden. Dadurch, dass die Geräte knapp ein Jahr nicht in Benutzung gewesen sind, kann es sein, dass das eine oder andere technische Gerät nun nicht mehr in Betrieb genommen werden kann und dass das Studentenwerk dann doch länger als die geplanten drei Wochen zur Reinstallation der Geräte benötigt. „Das birgt also noch eine gewisse Unsicherheit“, sagt Deister.

Dennoch sei bereits geplant, dass in der Woche ab dem 11. Februar die Küche eingebaut wird, sodass dieser Termin zur Übergabe durch das Architekturbüro unbedingt gehalten werden müsse. Zum 20. Februar könne das Studentenwerk genauer sagen, wann mit einer Wiedereröffnung der Mensa zu rechnen sei. Funktionieren alle Geräte direkt, könnte eine Wiederöffnung in der zweiten Märzwoche realisiert werden. 

Allerdings machen sich vor allem die studentischen Vertreter*innen zunächst einmal nicht allzu große Hoffnungen. Die Sanierung des Mensagebäudes seit der Schließung im April 2018 zog schließlich immer wieder unerwartete Verzögerungen mit sich. Dass nun auf dem Endspurt der langwierigen Sanierungsgeschichte Mensa „Große Pause“ nun alles nach Plan läuft, wäre für die Studierenden allerdings ein wahrlich willkommenes Wunder. 

Fotos: Sophie Peschke

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