Mit dem studentischen Wohnheimbau in Hannover geht es langsam voran. Auch im Jahr 2017 wird ein Studierendenwohnheim des Studentenwerks eröffnet, Hauptsponsor ist die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. In der Wilhelm-Busch-Straße 8 – 10 wurde letzte Woche das Richtfest eines neuen Wohnheims gefeiert, das 130 Studierenden ab Ende dieses Jahres ein Dach über dem Kopf bieten wird. Ein Schritt in die richtige Richtung, doch es muss sich noch einiges tun: Auch nach der Wohnheimeröffnung werden rund 1.500 Wohnheimplätz in Hannover fehlen. Cornelia Rundt, niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, sagt dazu, dass seitens der Politik ein Umdenken notwendig sei und Wohnen nicht länger „als Wirtschaftsgut, anstatt als Menschenrecht“ angesehen werden dürfe. Wenn diesen Worten auch Taten folgen würden und diese nicht nur auf Studierende sondern auf Menschen im Allgemeinen bezogen werden, dann wären wir auf einem guten Weg.
Aktuell heißt es aber: abwarten, Gespräche führen und den Wohnraummangel in der öffentlichen Debatte nicht in Vergessenheit geraten lassen.