Ab Dienstag, dem 16. Juni 2020 können Studierende Gelder über die sogenannte Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beantragen. Mit insgesamt 100 Millionen Euro sollen Studierende, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, finanziell unterstützt werden. Pro Student*in werden nach geprüfter Bedürftigkeit 100 bis 500 Euro ausgezahlt. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Die Hilfen werden für Hannover über das Studentenwerk Hannover vergeben. In diesem Beitrag bekommst Du die wichtigsten Informationen, die Dir in dieser Form auch am 15. Juni an Deine Studi-Mail geschickt wurden.

Zur Online-Beantragung geht’s hier:

www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de 

FAQs

Wer kann die Überbrückungshilfe beantragen?

Wenn Du Dich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befindest, kannst Du Geld beantragen. Du musst an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert sein. Ob du in- oder ausländische*r Studierende*r bist, ist egal.

Du bekommst bereits finanzielle Hilfe?

Ob Du ein Darlehen, Stipendium oder ähnliches im Bezugsmonat bekommst, wirkt sich nicht auf die Überbrückungshilfe aus. 

Mit wie viel Geld ist bei der Überbrückungshilfe zu rechnen?

Du kannst zwischen 100 und 500 Euro Zuschuss bekommen. Wie viel Geld Du bekommst, ist von Deiner Bedürftigkeit abhängig. Diese Bedürftigkeit wird mithilfe Deines Kontostands bei Antragstellung festgestellt. Folgende Auflistung zeigt Dir, wie viel Geld Dir bei welchem Kontostand zusteht:

weniger als 100,00 € = 500,00 € 

zwischen 100,00 € und 199,00 € = 400,00 € 

zwischen 200,00 € und 299,00 € = 300,00 € 

zwischen 300,00 € und 399,00 € = 200,00 € 

zwischen 400,00 € und 499,00 € = 100,00 € 

Wenn Du mehr als 500 Euro auf Deinem Konto hast, ist von einer Antragstellung abzusehen.

Entscheidend ist der Kontostand am Vortag der Antragstellung. Das bedeut beispielsweise: Wenn Du den Antrag am 20. Juni 2020 stellst, ist der Kontostand vom 19. Juni 2020 relevant. Bitte überweise die Rückmeldegebühren rechtzeitig!

Muss die Überbrückungshilfe zurückgezahlt werden?

Nein, es handelt sich um einen nicht rück zuzahlenden Zuschuss. 

Für welche Monate kann ein Antrag gestellt werden?

Der Antrag kann nur jeweils einzeln für die Monate Juni, Juli und August 2020 gestellt werden. Für jeden Monat ist ein neuer Antrag notwendig. Nur wenn die pandemiebedingte Notlage weiterbesteht, ist eine erneute Antragstellung für einen weiteren Monat zulässig. Diesbezüglich halten wir Dich auf dem Laufenden.

Wann kann der Antrag gestellt werden und wie schnell wird er bearbeitet?

Der Antrag kann ab dem 16.06.2020 gestellt werden. Bearbeitet werden die Anträge jedoch erst ab dem 29. Juni 2020. Die eingegangenen Anträge werden dann geprüft und die Auszahlungen veranlasst. Je nachdem wie viele Anträge eingehen werden, kann dies länger dauern. 

Welche Dokumente werden für die Antragstellung benötigt? 

• Die Immatrikulationsbescheinigung Deiner Hochschule fürs Sommersemester 2020 

• Dein Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung 

• Eine Bankverbindung in Deutschland 

• Deine Erklärung, dass Du für den Monat, in welchem Du diese Überbrückungshilfe beantragen, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt haben (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten keine weiteren Hilfen erwartest

• Deine Erklärung, warum Du Dich in einer pandemiebedingten Notlage befindest, eventuell ein Beleg dafür (z.B. Kündigung des Arbeitsverhältnisses, Selbsterklärung zum Wegfall der bisherigen Erwerbstätigkeit, oder eine Selbsterklärung, dass die familiäre Unterstützung pandemiebedingt weggefallen ist)

• Die Kontoauszüge all Deiner Konten seit Februar oder März 2020, abhängig vom letzten Eingang Deiner Einkünfte 

• Deine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss Deines Studiums zu rechnen ist


Es ist wichtig, dass Du vor dem Versenden genau prüfst, ob Du wirklich alle Unterlagen beisammen hast. Unvollständige Anträge werden nämlich nicht bearbeitet. Fehlende Unterlagen können auch nicht mehr per Email nachgereicht werden.


Bei weiteren Fragen, sind folgende AStA-Referent*innen für Dich da: ,

Oder aber Du wendest Dich gleich an das Studentenwerk in Hannover: