Die Semesterferien sind eine ganz fantastische Zeit – zumindest für diejenigen, die keine Hausabeiten schreiben müssen oder jeden Tag arbeiten, statt mit einem Cocktail am Strand zu liegen. Und obwohl die Ferien von allen Studis unterschiedlich genutzt werden, kennt diese fünf Typen trotzdem jeder:

1 Der Heimkehrer

Sobald die letzte Vorlesung vorbei ist, zieht es ihn heim in sein altes Kinderzimmer. Im Hotel Mama muss er schließlich keinen Finger rühren. Denn so ein Studentenleben ist manchmal doch ziemlich hart, mit all dem Erwachsenenkram, um den man sich kümmern muss. Am Ende der Semesterferien geht es für den Heimkehrer mit einer Reisetasche voll frischer Wäsche und vorgekochtem Essen für die nächsten Wochen zurück in die Studi-WG.

2 Die Hardcore-Urlauberin

Gerade vom Backpacken in Malaysia zurück, steht bei ihr schon ein neuer Trip an. Nur noch schnell Schlafsack und Panama-Hut einpacken, für den nächsten Flug einchecken und ab geht es ins Abenteuer. Ob Stand Up Paddling in Portugal, Giraffen streicheln in Afrika oder Töpfern in Peru, Hauptsache nicht gewöhnlich! Kitschige Souveniers oder Postkarten sind bei ihr natürlich verpönt, denn was zählt, sind einzig und allein die Erfahrungen!

3 Der Fermentierer

Wenn seine Mitbewohner aus den Semesterferien zurückkehren, stellen sie geschockt und fasziniert zugleich fest: Der Fermentierer hat die Wohnung überhaupt nicht verlassen. Dafür ist es ihm gelungen, mithilfe leerer Pizzakartons den schiefen Turm von Pisa im Flur nachzubauen und die spärliche Balkon-Bepflanzung einzuäschern. Da hilft nur noch ein Großputz mit dem Kercher und die schnellstmögliche Ausschreibung auf wg-gesucht.

4 Die Bib-Touristin

Während auf Mallorca die ersten Urlauber mit ihren BVB-Handtüchern die besten Strandliegen reservieren, sichert auch sie sich ihren Stammplatz in den ruhigen Gängen der Bibliothek. Sei es, weil sie eine Klausur nicht geschafft hat oder weil sie Hausarbeiten schreiben muss – die Bib-Touristin verbringt die kompletten Semesterferien drin. Immerhin vergisst sie so, dass eigentlich Sommer ist.

5 Der Workoholic

Schon mit 14 hat er in den Schulferien in der Bäckerei seines Onkels geschuftet, um auf ein eigenes Moped zu sparen. Und auch im Studium hat sich seine Einstellung nicht geändert – jeder, der weniger als zwei Nebenjobs hat, wird von ihm als faul abgestempelt. Seinen Freunden macht der Workaholic gerne ein schlechtes Gewissen, wenn sie Bilder von traumhaften Stränden posten: „Was für ein Leben – so viel Freizeit hätte ich auch gerne“. Sein Mantra – Von nichts kommt nichts!

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