„Das Ende der Durststrecke“ titelte vor etwa einer Woche das Studentenwerk auf deren Website. Eine Nachricht die sowohl Studierende als auch Mitarbeitende am Standort Expo Plaza gleichermaßen gefreut hat. Am 11.03.2019 wird gefeiert in der Mensa an der Expo Plaza. Nach einem viel zu langen Jahr Reparaturarbeiten öffnet die Mensa endlich wieder ihre Pforten und bietet den Studierenden und Mitarbeitenden der Fakultät 3 das gewohnte Essensangebot. Das Studentenwerk hat sich unter dem Motto „Hoch die Tassen auf die Große Pause“ eine besondere Aktion überlegt:

  • Am Eröffnungstag (11. März 2019) sind alle Heiß- und Zapfgetränke gratis.
  • In der gesamten Eröffnungswoche (11.–15. März 2019) sind alle Zapfgetränke gratis.

Speiseplan verfügbar – Das kommt in der Eröffnungswoche auf die Teller

Eine große Freude und auch Erleichterung dürfte zum kommenden Wochenstart das Öffnen der Mensa-App für Studierende und Mitarbeitende an der Expo Plaza sein. Diese zeigt nun nicht mehr „Keine Information verfügbar“ an, sondern lässt uns wie gewohnt täglich wissen, welche Leckereien die Mensa „Große Pause“ für unsere Mittagspause bereithält. Die Studierenden können ab Montag wieder zwischen drei Tagesgerichten wählen: Thai-Curry mit Pilzen und Basmatireis, Köttbullar mit Preiselbeeren oder Spitzkohl-Kartoffel-Frikadelle mit Frühlingsquark stehen am Tag der Wiedereröffnung auf dem Speiseplan. Dazu gibt es das Eintopfgericht und eine Suppe: Frühlingseintopf mit Hühnchenfleisch und Süßkartoffel-Möhrensuppe. Diese könnten jedoch wohl verschenkte Liebesmüh sein. Denn an Suppe haben die Studierenden und Mitarbeitenden an der Expo Plaza in den vergangenen Monaten schließlich mehr als satt gesehen – und gegessen.

Ohne Mensa, ohne uns – Unser Einsatz für Euch

Am 26. April 2018 hatte die Mensa „Große Pause“ erstmals wegen Reparaturarbeiten geschlossen. Anfangs hieß es, die Mensa sei nur für wenige Tage nicht in Betrieb. Dass sich die Reparaturarbeiten ein Jahr lang ziehen würden, hatte im vergangenen Frühling niemand erwartet. Als Studierendenvertretung hat sich der AStA über dieses Jahr hinweg dafür eingesetzt, dass die Reparaturarbeiten überhaupt voranschreiten, denn eine ganze Weile geschah im Mensagebäude nichts und nicht einmal Bauarbeiten waren zu beobachten.

Während wir in Gesprächen mit dem Hochschulpräsidium darauf pochten, dass im Mensagebäude etwas passieren müsse, verhandelten wir mit dem Studentenwerk Interimsmaßnahmen. Die Preise im Café Seeblick wurden auf das Engagement der Studierendenvertretung hin gesenkt und die Suppenküche eingerichtet. In weiteren Gesprächen forderten wir, dass das Angebot in der Suppenküche auf Nudeln, Reis oder ähnliches ausgeweitet werden sollte, jedoch machten uns Hygienevorschriften immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Letztlich waren es die zweiwöchentlichen Baubesprechungen im Mensagebäude, die dafür sorgten, dass die Bauarbeiten vorangetrieben werden konnten. Zusammen mit dem Hochschulpräsidium, Vertreter*innen vom Studentenwerk und dem Gebäudemanagement konnten wir dem zuständigen Architekten und Vertreter*innen der Verwaltungsfirma des Gebäudes unsere Situation darlegen. Vor allem aber das zweiwöchentliche „Auf die Finger gucken“ im Rahmen der Baubesprechungen, scheinen den Baufortschritt vorangetrieben zu haben. Nun sind wir ungemein erleichtert, dass die Studierenden an der Expo Plaza ihre Mensa zurückbekommen.

Auch Hochschulpräsident Josef von Helden zeigte sich auf die Meldung des Studentenwerks über den feststehenden Wiedereröffnungstermin hin begeistert:

Wunderbar! Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten.
Nach meiner Einschätzung war unser Zusammenwirken mitentscheidend dafür, dass es nun doch zum SoSe 2019 wieder richtigen Mensabetrieb auf der Expo Plaza gibt. Wir sehen uns in der Mensa!

Hochschulpräsident Josef von Helden am 01.03.2019
Adieu Suppenküche – Abbau der Interimsmaßnahme

Genauso froh waren auch die Mitarbeiterinnen des Studentenwerks, die am vergangenen Freitag die Suppenküche abbauten. „Für uns war die Verpflegung in der Suppenküche mindestens genauso schlimm wie für euch“, scherzte eine der Mitarbeiterinnen am Freitag. Zusammen mit ihrer Kollegin freue sie sich darauf, endlich wieder an ihren gewohnten Arbeitsplatz zu wechseln. In den Räumlichkeiten der Suppenküche kann nun die geplante Werkstatt aufgebaut werden, sodass der Raum wieder, wie vorhergesehen, als Lernraum genutzt werden kann.

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